Einträge getaggt für ‘Politik’

An Herrn Wulff soll die politische Kaste genesen. ;-)

Geschrieben von: Calhaynz

17. Februar 2012 >> Allgemein, Politik, Satire

Ich bin der Meinung Herr Wulff sollte das Amt des Bundespräsidenten zumindest bis zum Ende der ersten Amtszeit weiterführen …

Es gab in der Vergangenheit keinen Bundespräsidenten an dem wir unsere Vorstellungen von Anstand, Würde, Wahrhaftigkeit in der Politik so feingeschliffen haben wie an Herrn Wulff! Die an ihm in aller Öffentlichkeit herausgearbeiteten Parameter für dieses Amt, sollten für den ganzen öffentlichen Dienst inklusive der gewählten Politiker bis hinab in die Gemeinden und Orträte gelten! Permanent wird öffentlich kolportiert das in “diesem Amt” Würde, Anstand, und Wahrhaftigkeit die obersten Gebote sind, aber immer mit einer Betonung als würde es nur vom Amtsträger im Schoss Bellevue erwartet. Manchmal glaube ich das sich genau darum unsere Politiker der öffentlichen Diskussion um dieses Amt und um Herrn Wulff fernhalten, der Bürger könnte ja der Idee verfallen diese Tugenden könnten auch als Messlatte für das Verhalten unserer anderen gewählten Volksvertreter und ihrer Wasserträger gelten.

Schade das Herr Gauk nicht gewählt wurde, dann währe endlich einmal der Umgang der Politik mit der Stasiaktenbehörde unter die Lupe genommen worden, auch ein ziemlich unappetitliches Thema!

Herr Christian Wulf

Geschrieben von: Calhaynz

4. Januar 2012 >> Allgemein, Öffentlichkeit, Politik

Ich glaube Herr Wulff hat sich genau so verhalten wie es in der Politikerkaste üblich ist. Die Presse hat Ihn in diese Position gelobt, weil er immer für eine Schlagzeile gut ist was sich ja auch so gezeigt hat. Und nun wird er und sein Umfeld halt medial filetiert.  Nur eine Naturkatastrophe mit mindestens 100.000 Opfern kann ihn noch retten. (alles ist in Zeitungsauflagen oder Klicks, also Geld, umrechenbar)

Wie das System Berufspolitiker tickt sehe ich ja schon an seiner Art der Kreditbeschaffung, möglichst viele daran Beteiligen um den Gefälligkeitshaushalt in Ordnung zu halten!

Fehlerhafterweise hat er in seinem Glauben die Presse währe Ihm noch einen Gefallen schuldig diesen eingefordert. Ich glaube Herr Wulff hat sich genau so verhalten wie es in der Politikerkaste üblich ist. Die Presse hat Ihn in diese Position gelobt, weil er immer für eine Schlagzeile gut ist was sich ja auch so gezeigt hat. Und nun wird er und sein Umfeld halt medial filetiert. Nur eine Naturkatastrophe mit mindestens 100.000 Opfern kann ihn noch retten. (alles ist in Zeitungsauflagen oder Klicks, also Geld, umrechenbar)

Währe Herr Wulff in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident persönlich bei einer Bank vorstellig geworden hätte er einen Kredit zu Konditionen bekommt die Otto Normalverbraucher nie bekommen wird. Die eingangs 0,9 % seines ersten Kredites bei einer Bank sind da schon realistisch. Aber wie schon erwähnt “Gefälligkeitsgymnastik” ist eine in der Politik wichtige Disziplin. Der Ort an dem sich Geld und Macht vereinigen hat der normale Bürger keinen Schlüssel, der Normalbürger Christian Wulff hat versucht einen zu bekommen…Autsch.

Ich habe über die augenblickliche Gewalt in England nachgedacht…

Geschrieben von: Calhaynz

15. August 2011 >> Allgemein, Öffentlichkeit, Politik

*Gewalt hat immer etwas mit mehr oder weniger Möglichkeiten zu konsumieren zu tun!*

In der  anglikanischen Kultur hat Gewalt wohl einen gleich hohen Stellenwert wie Diplomatie, selbst der Umgang mit dem eigenen Bürger besteht aus dem strategischen Umgang mit beidem, Diplomatie und Gewalt, um politische Ziele wie Veränderungen durchzusetzen. Dieser Weg, egal wer an der „Macht“ war, wurde in den letzten 1000 Jahren nicht verlassen. Und in diesem komischen englischen Kastensystem hat es den „Kleinen Bürger“ natürlich immer zuerst erwischt.

Wir Mitteleuropäer sind dagegen eher humanistisch geprägt was viel subtilere Gewaltformen beinhaltet um Ziele zu erreichen als bei der  anglikanischen Kultur. Was sich zuerst einmal besser anfühlt, wenn wir nicht aufpassen aber zu ähnliches Ergebnissen wie in Großbritannien führen kann.

Das Dilemma in dem sich die britische Administration im Moment befindet ist die zu große Öffentlichkeit um ihre Problehme, zumindest als Option auch mit Gewalt lösen zu können. Das wird wohl der Punkt sein weswegen die freie Kommunikationsmöglichkeit über Twitter, Facebook und Co. beschnitten werden sollen. „Im Dunkeln lässt es sich leichter munkeln.“ Gewaltloser Umgang wie mit der Situation z.B. in London benötigt mehr Personal (siehe Gandhi) und ist deswegen auch teuer!

Die Inselleute waren in der Vergangenheit strategisch sehr gut, Dinge und Sachverhalte so anzulegen das sie sich für die ferne Zukunft meistens zu ihrem Vorteil entwickelt haben. Es ist zu hoffen dass sie diese Fähigkeiten auch in dieser Situation und dieses Mal zum Vorteil aller anwenden. Die Öffentlichkeit, wir, werden Ihnen dabei schon auf die Finger schauen (evtl. klopfen).

Davon mal abgesehen müssen wir in unserem schönen Ländle auch höllisch aufpassen!

 

Herzlich Willkommen! Auf der HimmelsTerrasse

Geschrieben von: Calhaynz

7. August 2011 >> Allgemein

Die Gebirgsdachdecker wünscht den Besuchern der Himmelsterrasse in Bad Essen (dem Dach zum K. W.) ein herzliches Willkommen.

Ist Milch kaufen auf ganz kurzem Weg möglich?

Geschrieben von: Calhaynz

21. Juli 2011 >> Culinaria, Essen+Trinken, Politik

Ich sehe ein das der Landwirt für seine Milch mehr Geld haben muss, damit er die Lust an seiner Arbeit erhält, aber wie kann ich das als einsichtiger Konsument steuern? Ich kann angeblich nicht zum Milchbauern gehen und bei Ihm meinen Milchbedarf (ca.3Ltr.Tag) direkt einkaufen, es muß immer eine Organisation/Handel dazwischen sein der die Verteilung steuert zb. Müllermilch.  Also wie bekommt der Milchwirt den Betrag (höher als derzeitiger Marktpreis)den ich bereit bin für gute Milch zu bezahlen?

Das zitierenswerte Streiflicht der Süddeutschen Zeitung vom 9./10. Juli 2011

Geschrieben von: Calhaynz

11. Juli 2011 >> Allgemein, Politik, Ungewöhnlich

Süddeutsche Zeitung, Ausgabe München; Samstag/Sonntag, 9./10. Juli 2011

Das Streiflicht

(SZ) Die Welt ist voller Verlierer, voller Loser und Opfer, wie die Jungs auf dem Schulhof heutzutage sagen. Sie blicken freilich nicht, dass sie selber die größten Loser von allen sind. Die Pädagogik hat sie längst als das verlorene Geschlecht identifiziert, als Ansammlung von Halbhirnen in Hängejeans – die toten Augen der Mittelstufe, die im Unterricht ihre Zukunft verpennen und „Ey, Chick, was geht ab“ stammeln, wenn sie junge Damen beeindrucken wollen. Hat eigentlich mal wer darüber nachgedacht, wie aus Jungs echte Kerle werden sollen, wenn sie das Zeitlupen-Gekicke beim Frauen- Fußball ganz toll finden müssen, aber nicht einmal mehr mit Waffen spielen dürfen? Bringt einer tatsächlich eine Erbsenpistole mit in den Hort oder eines dieser Nerf-Repetiergewehre, die pro Minute 45 Schaumgummipatronen verschießen, dann rufen die Mütter und diese neuen Väter eine Elternbeiratssondersitzung zur Diskussion inakzeptabler maskuliner Rollenbilder ein. Und wer wäre heute noch Manns genug, aufzustehen und ihnen zu sagen: Ja, Jungs brauchen nun einmal Waffen. Ihr habt ihnen die Holzschwerter und Plastikpanzer weggenommen, um bessere Menschen aus ihnen zu machen, und seht, was dabei herausgekommen ist.

Es gibt nämlich, was diese Leute nie verstanden haben, gute und schlechte Waffen. Ein Leopard 1  aus dem Quartett „Panzer dieser Welt“ war einst ein guter Panzer, weil er nämlich den sowjetischen T-72 bei Feuergeschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ausstach. Der T-72 stand bei den Bösen drüben in Eisenach. Gewiss, da waren diese irregeleiteten jungen Menschen, die Waffen zu Pflugscharen schmieden wollten. Sie protestierten auch gegen Tiefflieger, was die Väter nie verstanden: Wieso denn, fragten sie, das sind doch unsere.

Heute spricht man zwar nicht mehr gern von Waffen, man verkauft sie aber. Deutsche Waffen schützen die Freiheit, für die wir global eintreten, heißt es ja immer; moralisch verwerflich wäre es jedoch, sie zum Schutz der Freiheitskämpfer in Libyen einzusetzen.Das muss auch immer ganz klar sein. Vernünftig und gerecht dagegen ist es, schwere  Kampfpanzer, die beim Quartett die meisten anderen ausstechen würden, an despotische Scheichs zu verkaufen: Die Wüste dort ist so spannungsgeladen, dass die Empfänger in ihren Palästen besser schlummern, wenn ein paar Dutzend Leos ihren Schlaf behüten. Ach, es ist nicht einfach, immer genau zu unterscheiden, wann eine Waffe dem Fortbestehen der Menschheit dient und wann dem Gegenteil. Man muss das üben, und wie können Männer – denn sie in erster Linie entscheiden über Waffen – sinnvoller üben als im Kindesalter, wenn die Munition noch aus Erbsen besteht sowie aus sehr weichen Bällen,die der Knabe in die spannungsgeladene Welt katapultiert.

 

 

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