Archiv für die Kategorie ‘Allgemein’

Herr Christian Wulf

Geschrieben von: Calhaynz

4. Januar 2012 >> Allgemein, Öffentlichkeit, Politik

Ich glaube Herr Wulff hat sich genau so verhalten wie es in der Politikerkaste üblich ist. Die Presse hat Ihn in diese Position gelobt, weil er immer für eine Schlagzeile gut ist was sich ja auch so gezeigt hat. Und nun wird er und sein Umfeld halt medial filetiert.  Nur eine Naturkatastrophe mit mindestens 100.000 Opfern kann ihn noch retten. (alles ist in Zeitungsauflagen oder Klicks, also Geld, umrechenbar)

Wie das System Berufspolitiker tickt sehe ich ja schon an seiner Art der Kreditbeschaffung, möglichst viele daran Beteiligen um den Gefälligkeitshaushalt in Ordnung zu halten!

Fehlerhafterweise hat er in seinem Glauben die Presse währe Ihm noch einen Gefallen schuldig diesen eingefordert. Ich glaube Herr Wulff hat sich genau so verhalten wie es in der Politikerkaste üblich ist. Die Presse hat Ihn in diese Position gelobt, weil er immer für eine Schlagzeile gut ist was sich ja auch so gezeigt hat. Und nun wird er und sein Umfeld halt medial filetiert. Nur eine Naturkatastrophe mit mindestens 100.000 Opfern kann ihn noch retten. (alles ist in Zeitungsauflagen oder Klicks, also Geld, umrechenbar)

Währe Herr Wulff in seiner Eigenschaft als Ministerpräsident persönlich bei einer Bank vorstellig geworden hätte er einen Kredit zu Konditionen bekommt die Otto Normalverbraucher nie bekommen wird. Die eingangs 0,9 % seines ersten Kredites bei einer Bank sind da schon realistisch. Aber wie schon erwähnt “Gefälligkeitsgymnastik” ist eine in der Politik wichtige Disziplin. Der Ort an dem sich Geld und Macht vereinigen hat der normale Bürger keinen Schlüssel, der Normalbürger Christian Wulff hat versucht einen zu bekommen…Autsch.

Silvester… einen fröhlichen Rutsch ins neue Jahr …

Geschrieben von: Calhaynz

31. Dezember 2011 >> Allgemein, Geschichten, Schönes, Termine

 

Joachim Ringelnatz

 

In der Neujahrsnacht

 

Die Kirchturmglocke
schlägt zwölfmal Bumm.
Das alte Jahr ist wieder mal um.
Die Menschen können sich in den Gassen
vor lauter Übermut gar nicht mehr fassen.
Sie singen und springen umher wie die Flöhe
und werfen die Mützen in die Höhe.
Der Schornsteinfegergeselle Schwerzlich
küßt Konditor Krause recht herzlich.
Der alte Gendarm brummt heute sogar
ein freundliches: Prosit zum neuen Jahr.


 

 

Kurt Tucholsky

Silvester

Was fange ich Silvester an?
Geh ich in Frack und meinen kessen
Blausanen Strümpfen zu dem Essen,
Das Herrn Generaldirektor gibt?
Wo man heut nur beim Tanzen schiebt?
Die Hausfrau dehnt sich wild im Sessel -
Der Hausherr tut das sonst bei Dressel -,
Das junge Volk verdrückt sich bald.
Der Sekt ist warm. Der Kaffee kalt -
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Wälz ich mich im Familienschoße?
Erst gibt es Hecht mit süßer Sauce,
Dann gibt’s Gelee. Dann gibt es Krach.
Der greise Männe selbst wird schwach.
Aufsteigen üble Knatschgerüche.
Der Hans knutscht Minna in der Küche.
Um zwölf steht Rührung auf der Uhr.
Die Bowle -? (<Leichter Mosel>nur – )
Prost Neujahr!
Ach, ich armer Mann!
Was fange ich Silvester an?

Mach ich ins Amüsiervergnügen?
Drück ich mich in den Stadtbahnzügen?
Schrei ich in einer schwulen Bar:
“Huch, Schneeballblüte! Prost Neujahr -!”
Geh ich zur Firma Sklarz Geschwister -
Bleigießen? Ists ein Fladen klein:
Dies wird wohl Deutschlands Zukunft sein…
Prost Neujahr!
Helft mir armem Mann!
Was fang ich blos Silvester an _ ?

Irgendwo aufgeschnappt

Geschrieben von: Calhaynz

30. Dezember 2011 >> Allgemein, Geschichten, Politik, Schönes

“Ich liebe die, die jeden Einfall ausprobieren,
der Erfahrung ein Schnäppchen schlagen,
zwischen Misserfolgen heil hindurch schlängeln
und deren Augen leuchten, wenn sie fragen.

Nicht die, die denken “Es lohnt sich doch nicht”,
die immer alles schon gewußt haben,
die sagen: “Wieso, es macht doch keinen Unterschied”,
und ihre Neugier mit Erfahrungen begraben.

Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen,
wann strahlst Du?”

 

Ich danke dem unbekannten Schreiber dieses Textes!!

Ich wünsche allen ein frohes neues Jahr 2012

Geschrieben von: Calhaynz

29. Dezember 2011 >> Allgemein, Gasthaus_Hannibal, Geschichten

In das Jahr 2012 mit einem Wort von Erich Kästner:

“Rundheraus: das alte Jahr war keine ausgesprochene Postkartenschönheit, beileibe nicht. Und das neue? Wir wollen’s abwarten. Wollen wir’s abwarten? Nein. Wir wollen es nicht abwarten! Wir wollen nicht auf gut Glück und auf gut Wetter warten, nicht auf Zufall und den Himmel harren, nicht auf die politische Konstellation und die historische Entwicklung hoffen, nicht auf die Weisheit der Regierungen, die Intelligenz der Parteivorstände und die Unfehlbarkeit aller übrigen Büros . Wenn Millionen Menschen nicht nur neben-, sondern miteinander leben wollen, kommt es auf das Verhalten der Millionen, kommt es auf jeden und jene an, nicht auf die Instanzen.

Wenn Unrecht geschieht, wenn Not herrscht, wenn Dummheit waltet, wenn Hass gesät wird, wenn Muckertum sich breit macht, wenn Hilfe verweigert wird – stets ist jeder Einzelne zur Abhilfe mit aufgerufen, nicht nur die jeweils »zuständige« Stelle. Jeder ist mitverantwortlich für das, was geschieht, und für das, was unterbleibt. Und jeder von uns und euch muss es spüren, wann die Mitverantwortung neben ihn tritt und schweigend wartet. Wartet, das er handle, helfe, spreche, sich weigere oder empöre, je nachdem.”

Erich Kästner

Ein Beispiel dafür wie sich etablierte Parteien ihre Pfründe sichern.

Geschrieben von: Calhaynz

25. November 2011 >> Allgemein, Politik

Neue Osnabrücker Zeitung 119. Jg. Nr. 276 vom, 25.11.2011

OSNABRÜCKER LAND_

Stärkste Kraft ohne Macht

CDU, SPD, FDP und Grüne halten in Bad Laer gegen Wählergemeinschaft zusammen

Von Simone Grawe

 

BAD LAER. Bad Laer ist im­mer für eine Überraschung gut. Die CDU sackt bei der Kommunalwahl von 72 auf 30 Prozent ab. die ~Bürger für Bad Laer (BBL), eine neu gegründete Wählerge­meinschaft, steigt mit über 45 Prozent auf Anhieb in den Rat ein. Ein klares Signal al­so bei der Verteilung von Posten und Kompetenzen? Weit gefehlt, wie der Verlauf der konstituierenden Sit­zung zeigt.

 

Unzufriedenheit mit der Verkehrsführung in Bad Laer, die Ausweisung eines

umstrittenen Gewerbegebie­tes auf landwirtschaftlichen Flächen, dazu ein Streit um den Teilabriss und Neubau des Rathauses, den die CDU ohne die Beteiligung der Bür­ger durchsetzen wollte: Seit Jahren rumort es im Süd­kreisheilbad, wo die CDU stets mit komfortablen Mehrheiten schaltet und wal­tet.

Der Protest mündet schließlich in der Gründung der BBL, die zur Wahl mit dem Versprechen antritt, den Abriss des Rathauses zu ver­hindern und für mehr Trans­parenz und Bürgernähe zu sorgen. Das gefällt den Bür­gern, die die CDLI am 11. September abstrafen und gleich­zeitig die BBL mit neun Sit­zen zur stärksten Fraktion wählen.

Wer aber glaubt, dass sieh die CDU und die kleine Gruppierung aus SPD, FDP und Grünen auf die Oppositions­bank drängen lassen, sieht sich getäuscht Gemeinsam bilden jetzt SPD, FDP und Grüne mit unterm Strich fünf Sitzen die „erste Bad Laerer Ampel, verkündet deren Sprecher Johannes Mönter bei der konstituierenden Sit­zung, während die CDU mit sechs Sitzen und der Stimme von Bürgermeister Holger Richard deren Vorschläge und Anregungen konsequent unterstützt. Folge: Eine vier-farbige Ampel aus Rot, Gelb, Grün und Schwarz kann sich auf zwölf Sitze stützen, die BBL mit neun Abgeordneten zieht den Kürzeren.

Wie das Spielchen funktio­niert, zeigt sich bei der Beset­zung der Gremien. Mit Alois Diekamp stellt die „Ampel“ den Ratsvorsitzenden und ei­nen Stellvertreter des Bür­germeisters. Der grüne Rats­herr Markus Peters wird stellvertretender Ratsvorsit­zender und CDU-Urgestein Peter Zieger ebenso ein Stell­vertreter von Holger Ri­chard.

Der BBL bleibt immerhin eine Stellvertretung des Bür­germeisters, allerdings erst nach einer Kampfabstim­mung.

Wie sehr die Fronten ver­härtet sind; dokumentiert sich auch bei der Aufgabenverteilung der Ausschüsse und bei der Frage, in welcher Form künftig Bürgerfrage­stunden behandelt werden. Erst nach hitzigen Debatten und persönlichen Anfein­dungen werden Entschei­dungen gefällt. Ein faires, konstruktives Miteinander sieht anders aus.

5ünf Buchenwälder Deutschlands wurden zum Weltkulturerbe erklärt!!

Geschrieben von: Calhaynz

16. November 2011 >> Allgemein, Garten, Öffentlichkeit, Politik, Schönes, Wohnen

Warum können die in Paris unsere Buchenwälder zum Weltkulturerbe erklären? http://www.tagesschau.de/inland/unescobuchen100.html Darüber gilt es in Bad Essen einmal nachzudenken. Warum sind für die Welt unsere Buchenwälder so wichtig!?

Hiermit erkläre ich die Rotbuche Bad Essen, Lindenstraße, Ecke Bornweg zum Kulturerbe im “Königreich Wittlage”… kann ich also auch!!

Übrigens ist Niedersachsen das Bundesland mit dem höchsten Buchenholzeinschlag Deutschlands!! Und wo geht das meiste Buchenholz hin…nach China (wie war das noch mit den Regenwäldern?)

Mein Lieblingsgedicht

Geschrieben von: Calhaynz

16. November 2011 >> Allgemein

Nis Randers. ist eine Ballade von Otto Ernst aus seinem 1901 bei L. Staackmann in Leipzig erschienenen Gedichtband Stimmen des Mittags. Das vor allem in Norddeutschland bekannte Gedicht schildert eindringlich die dramatische Rettung eines Schiffbrüchigen.

http://www.youtube.com/watch?v=FzPg-QFcbIM

Nis Randers

Otto Ernst

Krachen und Heulen und berstende Nacht,
Dunkel und Flammen in rasender Jagd -
Ein Schrei durch die Brandung!

Und brennt der Himmel, so sieht man’s gut.
Ein Wrack auf der Sandbank! Noch wiegt es die Flut;
Gleich holt sich’s der Abgrund.

Nis Randers lugt – und ohne Hast
Spricht er: “Da hängt noch ein Mann im Mast;
Wir müssen ihn holen.”

Da fasst ihn die Mutter: “Du steigst mir nicht ein!
Dich will ich behalten, du bliebst mir allein,
Ich will’s, deine Mutter!

Dein Vater ging unter und Momme, mein Sohn;
Drei Jahre verschollen ist Uwe schon,
Mein Uwe, mein Uwe!”

Nis tritt auf die Brücke. Die Mutter ihm nach!
Er weist nach dem Wrack und spricht gemach:
“Und seine Mutter?”

Nun springt er ins Boot und mit ihm noch sechs:
Hohes, hartes Friesengewächs;
Schon sausen die Ruder.

Boot oben, Boot unten, ein Höllentanz!
Nun muss es zerschmettern …! Nein, es blieb ganz! …
Wie lange? Wie lange?

Mit feurigen Geißeln peitscht das Meer
Die menschenfressenden Rosse daher;
Sie schnauben und schäumen.

Wie hechelnde Hast sie zusammenzwingt!
Eins auf den Nacken des anderen springt
Mit stampfenden Hufen!

Drei Wetter zusammen! Nun brennt die Welt!
Was da? – Ein Boot, das landwärts hält -
Sie sind es! Sie kommen!

Und Auge und Ohr ins Dunkel gespannt …
Still – ruft da nicht einer? – Er schreit’s durch die Hand:
“Sagt Mutter, ‘s ist Uwe!”


Der Metamensch

Geschrieben von: Calhaynz

31. Oktober 2011 >> Allgemein, Geschichten

Von  Hermann Scherer

Mehr als die Summe aller Teile

Kaum ein anderes Lebewesen profitiert so sehr von der Schwarmintelligenz wie die Bienen. Einzelne Bien en haben ein Gedächtnis von sechs Tagen, ein ganzer Schwarm hingegen hat ein Gedächtnis von drei Monaten – das ist zweimal so lange wie eine Biene im Schnitt lebt! Zusammen sind Bienen also nicht nur stärker als allein, sie können auch mehr als jede Biene für sich. Ein Bienenvolk ist praktisch ein eigenes Lebewesen: Der zwei bis sieben Kilogramm schwere Schwarm vermehrt sich durch Paarung mit anderen Bienenvölkern, zieht bei Gefahr um, verteidigt sich gegen Bären, frisst sich Vorräte für den Winter an, und lebt viel länger als seine einzelnen „Zellen“.

Ein Bienenschwarm ist ein ähnlicher Organismus wie ein Mensch: Seine Körperzellen sind alleine nicht lebensfähig, zusammen halten sie aber den Menschen am Leben. Und zwar für eine deutlich längere Zeit als die Lebensdauer aller Körperzellen zusammen. Gilt dieses Prinzip aber nicht vielleicht auch eine Ebene höher? Kann es sein, dass wir Menschen – ähnlich wie die Bienen – Zellen eines größeren Organismus sind? Einer Art Metamensch, der mehr kann als die Summe seiner Teile?

Wir bewegen uns zwar frei auf der Erde, aber wir sind schon längst untrennbar miteinander verbunden. Unsere Berufe sind so spezialisiert wie die Aufgaben der Zellen eines Körpers: Vor zweihundert Jahren lebten die meisten Menschen noch als Bauern, heute verzeichnet die Agentur für Arbeit 7.173 Berufe und das sind längst nicht alle. Wir können in freier Wildbahn nicht mehr gedeihen, sondern brauchen Städte, Häuser, Supermärkte. Selbst unsere Gedanken sind nicht mehr unsere eigenen – oder würden Sie allein auf die Idee kommen, steigende CO2-Anteile in der Luft für ein Problem zu halten?

Der Mensch ist heute so eng mit seiner künstlichen Umgebung verzahnt, dass er in fast symbiotischer Gemeinschaft mit ihr lebt. Schon der Kauf einer Digitalkamera ist kein individueller Akt mehr. An seiner Fertigung und Auslieferung sind Tausende von Menschen und noch mehr Maschinen beteiligt. Da werden Rohstoffe abgebaut, Fabriken errichtet, Schaltkreise entwickelt und eine riesige Logistik koordiniert, die den Fotoapparat aus indischen, chinesischen oder thailändischen Werken in deutsche, französische oder amerikanische
Geschäfte befördert. Währenddessen läuft im Hintergrund eine riesige Maschinerie, um Zahlungen abzuwickeln, Steuern einzutreiben, Werbung zu schalten und Kantinenessen zu bereiten. Ohne diesen Hintergrund hätte nicht jeder zweite Europäer eine Digitalkamera.

Dass die Sojabratlinge auf unserem Teller etwas mit der Abholzung des brasilianischen Regenwaldes zu tun haben, dass der Erdbeerjoghurt aus dem Supermarkt aus Früchten hergestellt wird, die in Spanien von rumänischen Saisonarbeitern geerntet und über den halben Kontinent in schwedischen Lastkraftwagen transportiert werden, die von tschechischen Fahrern gesteuert und mit in Griechenland raffiniertem Öl aus Venezuela betankt werden, das hat vor zehn Jahren kaum jemanden interessiert. Heute kennt jedes Schulkind diese globalen Zusammenhänge. Mit jeder neuen Erkenntnis, die sich in Sekundenschnelle übers Internet verbreitet, wird uns immer mehr bewusst, wie sehr alle Menschen, Länder, Gegenstände und Informationen miteinander zusammenhängen. Wie sehr wir also Zellen des Metamenschen sind.

Es ist, als ob der Metamensch – der in Bezug auf das Erdzeitalter vergleichbar mit einem Kleinkind ist – sich zum ersten Mal im Spiegel sehen würde. Kann es sein, dass der Metamensch gerade dabei ist, sich seiner selbst bewusst zu werden?

Ist das Verfolgungswahn?

Geschrieben von: Calhaynz

30. Oktober 2011 >> Allgemein

Ich spüle Heute Abend so vor mich hin, denke über Kontrollen des Staates, Datensammelaktionen von Facebook, Google+ und anderen nach da taucht in meinem Spülbecken ganz langsam ein Mini Periskope auf,  ähnlich den Dingern wie bei einem Uboot nur viel kleiner …*jetzt ist es soweit denk ich noch und greife zur Axt…*

HeHo: Herbst bei Nacht

Geschrieben von: Calhaynz

30. Oktober 2011 >> Allgemein, Essen+Trinken, Garten, Gasthaus_Hannibal

Auch bei uns, im Kaffeehaus Hannibal,  beginnt der kleine Herbst.

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