Archiv für Oktober, 2011

Der Metamensch

Geschrieben von: Calhaynz

31. Oktober 2011 >> Allgemein, Geschichten

Von  Hermann Scherer

Mehr als die Summe aller Teile

Kaum ein anderes Lebewesen profitiert so sehr von der Schwarmintelligenz wie die Bienen. Einzelne Bien en haben ein Gedächtnis von sechs Tagen, ein ganzer Schwarm hingegen hat ein Gedächtnis von drei Monaten – das ist zweimal so lange wie eine Biene im Schnitt lebt! Zusammen sind Bienen also nicht nur stärker als allein, sie können auch mehr als jede Biene für sich. Ein Bienenvolk ist praktisch ein eigenes Lebewesen: Der zwei bis sieben Kilogramm schwere Schwarm vermehrt sich durch Paarung mit anderen Bienenvölkern, zieht bei Gefahr um, verteidigt sich gegen Bären, frisst sich Vorräte für den Winter an, und lebt viel länger als seine einzelnen „Zellen“.

Ein Bienenschwarm ist ein ähnlicher Organismus wie ein Mensch: Seine Körperzellen sind alleine nicht lebensfähig, zusammen halten sie aber den Menschen am Leben. Und zwar für eine deutlich längere Zeit als die Lebensdauer aller Körperzellen zusammen. Gilt dieses Prinzip aber nicht vielleicht auch eine Ebene höher? Kann es sein, dass wir Menschen – ähnlich wie die Bienen – Zellen eines größeren Organismus sind? Einer Art Metamensch, der mehr kann als die Summe seiner Teile?

Wir bewegen uns zwar frei auf der Erde, aber wir sind schon längst untrennbar miteinander verbunden. Unsere Berufe sind so spezialisiert wie die Aufgaben der Zellen eines Körpers: Vor zweihundert Jahren lebten die meisten Menschen noch als Bauern, heute verzeichnet die Agentur für Arbeit 7.173 Berufe und das sind längst nicht alle. Wir können in freier Wildbahn nicht mehr gedeihen, sondern brauchen Städte, Häuser, Supermärkte. Selbst unsere Gedanken sind nicht mehr unsere eigenen – oder würden Sie allein auf die Idee kommen, steigende CO2-Anteile in der Luft für ein Problem zu halten?

Der Mensch ist heute so eng mit seiner künstlichen Umgebung verzahnt, dass er in fast symbiotischer Gemeinschaft mit ihr lebt. Schon der Kauf einer Digitalkamera ist kein individueller Akt mehr. An seiner Fertigung und Auslieferung sind Tausende von Menschen und noch mehr Maschinen beteiligt. Da werden Rohstoffe abgebaut, Fabriken errichtet, Schaltkreise entwickelt und eine riesige Logistik koordiniert, die den Fotoapparat aus indischen, chinesischen oder thailändischen Werken in deutsche, französische oder amerikanische
Geschäfte befördert. Währenddessen läuft im Hintergrund eine riesige Maschinerie, um Zahlungen abzuwickeln, Steuern einzutreiben, Werbung zu schalten und Kantinenessen zu bereiten. Ohne diesen Hintergrund hätte nicht jeder zweite Europäer eine Digitalkamera.

Dass die Sojabratlinge auf unserem Teller etwas mit der Abholzung des brasilianischen Regenwaldes zu tun haben, dass der Erdbeerjoghurt aus dem Supermarkt aus Früchten hergestellt wird, die in Spanien von rumänischen Saisonarbeitern geerntet und über den halben Kontinent in schwedischen Lastkraftwagen transportiert werden, die von tschechischen Fahrern gesteuert und mit in Griechenland raffiniertem Öl aus Venezuela betankt werden, das hat vor zehn Jahren kaum jemanden interessiert. Heute kennt jedes Schulkind diese globalen Zusammenhänge. Mit jeder neuen Erkenntnis, die sich in Sekundenschnelle übers Internet verbreitet, wird uns immer mehr bewusst, wie sehr alle Menschen, Länder, Gegenstände und Informationen miteinander zusammenhängen. Wie sehr wir also Zellen des Metamenschen sind.

Es ist, als ob der Metamensch – der in Bezug auf das Erdzeitalter vergleichbar mit einem Kleinkind ist – sich zum ersten Mal im Spiegel sehen würde. Kann es sein, dass der Metamensch gerade dabei ist, sich seiner selbst bewusst zu werden?

Ist das Verfolgungswahn?

Geschrieben von: Calhaynz

30. Oktober 2011 >> Allgemein

Ich spüle Heute Abend so vor mich hin, denke über Kontrollen des Staates, Datensammelaktionen von Facebook, Google+ und anderen nach da taucht in meinem Spülbecken ganz langsam ein Mini Periskope auf,  ähnlich den Dingern wie bei einem Uboot nur viel kleiner …*jetzt ist es soweit denk ich noch und greife zur Axt…*

HeHo: Herbst bei Nacht

Geschrieben von: Calhaynz

30. Oktober 2011 >> Allgemein, Essen+Trinken, Garten, Gasthaus_Hannibal

Auch bei uns, im Kaffeehaus Hannibal,  beginnt der kleine Herbst.

In der Ruhe liegt das Moos…

Geschrieben von: Calhaynz

29. Oktober 2011 >> Garten, Schönes, Wohnen

Oder in der Geduld!?

Meine neueste Erfindung oder Zweckerweiterung: die Kinoleselampe

Geschrieben von: Calhaynz

28. Oktober 2011 >> Erfindungen

Die Reiseleselampe, genial im Gebrauch, klein und fast gewichtslos (wichtig für leichtes Gepäck, beim Radeln und Wandern,  Zeitunglesen im Kino)

© by calhaynz

Erinnerung an den Sommer 2011… HeHo

Geschrieben von: Calhaynz

22. Oktober 2011 >> Allgemein, Elefanten, Garten, Gasthaus_Hannibal

Das Idyll:

Jägermeister, die etwas andere Flasche…

Geschrieben von: Calhaynz

19. Oktober 2011 >> Allgemein, Essen+Trinken, Flaschen

Die heutigen Jägermeister- Flaschen sind grün!

 

 

Mountainbiken durch den Stemwederberg

Geschrieben von: Calhaynz

8. Oktober 2011 >> Allgemein, Fahren

Die Mountainbike – Tour durch den Stemwederberg, gut organisiert, einige regenlose gut durchdachte Abschnitte, so das wir zwischen den Schauern wieder trocken wurden. Am Startort gab es des morgens schon Kaffee, belegte Brötchen mit Schinken, Kinderwurst, Kassler, Puten-wurst. Käse und viele mehr! Bei der Ankunft am Start- Zielort gab es Duschen , auch für die Räder, Bratwurst nochmal belegte Brötchen, Kaffee, Kaltgetränke und Kuchen: Käsekuchen, Käsesahnekuchen, Apfelkuchen, gedeckter Apfelkuchen, Schwarzwälderkirschtorte, Frankfurter Kranz um nur einige zu nennen… Unseren herzlichen Dank an die Organisatoren/innen.

Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, vor allen Dingen auf den Kuchen von Kerstin!

Hier ist genau zu erkennen wer hinter wem herfuhr:

Abschluss einer witzigen Tour:

Die 2. Hördinghauser Holztage 01.10.2011 und wieder ein Erfolg.

Geschrieben von: Calhaynz

1. Oktober 2011 >> Allgemein, Alternativenergie, Garten, Geschichten, Holztage, Schönes, Ungewöhnlich, Veranstaltungen

Die Bilder sind eigentlich selbsterklärend, achtet einmal auf die verhältnismäßig vielen Kinder schon für sie lohnt es sich diese geniale Veranstaltung auch morgen 02.10.2011 mit Ihnen zu besuchen.

Dann diese kolloßale Heizanlage bei Kesseböhmer… das ist ein Ding!!!

Ohne die beteiligten Frauen ginge gar nichts! Die wunderbaren Torten, zum Frühstück belegte Brötchen.

Bratwurst und Getränke.

Dieses mal fast doppelt so viel Aussteller, nur die Pellet- Firmen fehlten (bei denen läuft das Geschäft inzwischen von alleine scheint es)

Der renovierte Toilettenwagen (das alte Design gefiel mir besser!)

Und, weswegen auch ich als kleiner Junge gekommen wäre! Die riesigen holzzerkleinernden Maschienen, allen voran der Claas- Schlepper mit seinen bestimmt 500PS, das mobile Sägewerk, der gigantische Spalter (bis ein Meter durchmesser), bis zu Kleingeräten zur Holz ver- und bearbeitung, Kettensägen, motorisierte Spalter, Äxte usw. ….und ordentliche Taschen und Fartenmesser :-) )

Hier geht es zum Film Das mobile Sägewerk

Hier geht es zum Film Der Kavenz- Schräder mit ca. 500 PS

Hier geht es zum Film Sägen, spalten, und verladen alles in einem…

Hier geht es zum Film Sägen, spalten und befördern noch eine Lösung

Die erste (industrie) Heizung, von 1957 auch ein gewaltiger Herd..:-)

Hier geht es zum Film Die Zentralheizung von Kesseböhmer Teil 1

Wir gehen zum letzten Film Die Zentralheizung Teil 2

In eigener Sache :-)

Ich möchte alle beteiligten Holzleute darum bitten diesen Baum stehen zu lassen!! Danke!!

 

 

 

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