Archiv für Juli, 2011
Hüsede, das Drachenboot
Geschrieben von: Calhaynz
26. Juli 2011 >> Allgemein, Drachenboot, Öffentlichkeit, Stadtfest, Veranstaltungen
Bilder aus gloreicher Vergangenheit:
Ist Milch kaufen auf ganz kurzem Weg möglich?
Geschrieben von: Calhaynz
21. Juli 2011 >> Culinaria, Essen+Trinken, Politik
Ich sehe ein das der Landwirt für seine Milch mehr Geld haben muss, damit er die Lust an seiner Arbeit erhält, aber wie kann ich das als einsichtiger Konsument steuern? Ich kann angeblich nicht zum Milchbauern gehen und bei Ihm meinen Milchbedarf (ca.3Ltr.Tag) direkt einkaufen, es muß immer eine Organisation/Handel dazwischen sein der die Verteilung steuert zb. Müllermilch. Also wie bekommt der Milchwirt den Betrag (höher als derzeitiger Marktpreis)den ich bereit bin für gute Milch zu bezahlen?
Landart Schledehausen 2011
Geschrieben von: Calhaynz
18. Juli 2011 >> Allgemein, Garten, Öffentlichkeit, Stadtfest
Das genialste Stadtfest überhaupt!! Warum es überhaupt gelingt das so eine Veranstaltung wie die “Landart Schledhausen gelingt… kann sich eigentlich jeder selbst ausmahlen… wenn er die Veranstalter kennt.
Das zitierenswerte Streiflicht der Süddeutschen Zeitung vom 9./10. Juli 2011
Geschrieben von: Calhaynz
11. Juli 2011 >> Allgemein, Politik, Ungewöhnlich
Süddeutsche Zeitung, Ausgabe München; Samstag/Sonntag, 9./10. Juli 2011
Das Streiflicht
(SZ) Die Welt ist voller Verlierer, voller Loser und Opfer, wie die Jungs auf dem Schulhof heutzutage sagen. Sie blicken freilich nicht, dass sie selber die größten Loser von allen sind. Die Pädagogik hat sie längst als das verlorene Geschlecht identifiziert, als Ansammlung von Halbhirnen in Hängejeans – die toten Augen der Mittelstufe, die im Unterricht ihre Zukunft verpennen und „Ey, Chick, was geht ab“ stammeln, wenn sie junge Damen beeindrucken wollen. Hat eigentlich mal wer darüber nachgedacht, wie aus Jungs echte Kerle werden sollen, wenn sie das Zeitlupen-Gekicke beim Frauen- Fußball ganz toll finden müssen, aber nicht einmal mehr mit Waffen spielen dürfen? Bringt einer tatsächlich eine Erbsenpistole mit in den Hort oder eines dieser Nerf-Repetiergewehre, die pro Minute 45 Schaumgummipatronen verschießen, dann rufen die Mütter und diese neuen Väter eine Elternbeiratssondersitzung zur Diskussion inakzeptabler maskuliner Rollenbilder ein. Und wer wäre heute noch Manns genug, aufzustehen und ihnen zu sagen: Ja, Jungs brauchen nun einmal Waffen. Ihr habt ihnen die Holzschwerter und Plastikpanzer weggenommen, um bessere Menschen aus ihnen zu machen, und seht, was dabei herausgekommen ist.
Es gibt nämlich, was diese Leute nie verstanden haben, gute und schlechte Waffen. Ein Leopard 1 aus dem Quartett „Panzer dieser Welt“ war einst ein guter Panzer, weil er nämlich den sowjetischen T-72 bei Feuergeschwindigkeit und Manövrierfähigkeit ausstach. Der T-72 stand bei den Bösen drüben in Eisenach. Gewiss, da waren diese irregeleiteten jungen Menschen, die Waffen zu Pflugscharen schmieden wollten. Sie protestierten auch gegen Tiefflieger, was die Väter nie verstanden: Wieso denn, fragten sie, das sind doch unsere.
Heute spricht man zwar nicht mehr gern von Waffen, man verkauft sie aber. Deutsche Waffen schützen die Freiheit, für die wir global eintreten, heißt es ja immer; moralisch verwerflich wäre es jedoch, sie zum Schutz der Freiheitskämpfer in Libyen einzusetzen.Das muss auch immer ganz klar sein. Vernünftig und gerecht dagegen ist es, schwere Kampfpanzer, die beim Quartett die meisten anderen ausstechen würden, an despotische Scheichs zu verkaufen: Die Wüste dort ist so spannungsgeladen, dass die Empfänger in ihren Palästen besser schlummern, wenn ein paar Dutzend Leos ihren Schlaf behüten. Ach, es ist nicht einfach, immer genau zu unterscheiden, wann eine Waffe dem Fortbestehen der Menschheit dient und wann dem Gegenteil. Man muss das üben, und wie können Männer – denn sie in erster Linie entscheiden über Waffen – sinnvoller üben als im Kindesalter, wenn die Munition noch aus Erbsen besteht sowie aus sehr weichen Bällen,die der Knabe in die spannungsgeladene Welt katapultiert.


